Was kostet ein EAP?

Mehrere Faktoren bestimmen, wie tief Ihre Organisation für ein EAP in die Tasche greifen muss.

Die Kosten eines EAPs hängen von vielen Faktoren ab. Als wichtigste sind zu nennen:

 

  • Breite des Leistungsspektrums

  • Erreichbarkeit (feste Stunden oder 24/7)

  • Qualifikation der Berater

  • Art und Umfang der inkludierten Zusatzleistungen wie z.B. Vorort-Beratungen, Seminare, Vorträge, Marketingmaterial und -aktivitäten

  • Mitarbeiterzahl der Kundenorganisation

 

Je breiter das Leistungsspektrum, desto teurer wird das EAP natürlich, denn der Anbieter muss ja die entsprechende Zahl an Experten vorhalten.

Sind dann noch teure Beratungsfelder wie die rechtliche Beratung durch Anwälte oder die medizinische Beratung durch Fachärzte inkludiert, steigt der Preis weiter. Natürlich spielt die Qualifikation der Berater eine entscheidende Rolle bei der Preisgestaltung. Bei überwiegender Beratung durch Psychologen und/oder approbierte Psychotherapeuten, werden Sie mehr bezahlen müssen, als bei der Beratung durch Berufsgruppen, deren Ausbildung weniger zeit- und kostenintensiv ist.

Ob Sie aber für ihre Zwecke wirklich approbierte Psychotherapeuten brauchen, steht auf einem ganz anderen Blatt geschrieben... .

Auch die Mitarbeiterzahl ihrer Kundenorganisation hat einen großen Einfluss auf den Preis, den ein EAP-Anbieter für seine Dienste von Ihnen verlangen wird.

In kleinen Unternehmen lässt sich die Nachricht von dem neuen Angebot nämlich viel leichter verbreiten als in einem Großkonzern. Entsprechend liegt der Schluss nahe, dass die Inanspruchnahme höher sein könnte und das wollen sich EAP-Anbieter natürlich bezahlen lassen.

EAP Bezahlmodelle

 

In der Regel wird ein EAP nach dem Flatratemodell bezahlt, d.h. Ihre Organisation zahlt einen fixen Betrag pro Mitarbeiter pro Jahr und dann können die Mitarbeiter die Beratungsdienste nahezu unbegrenzt nutzen. Die Kosten schwanken in Abhängigkeit von den oben genannten Faktoren zwischen dem niedrigen zweistelligen bis zum dreistelligen Bereich pro Mitarbeiter pro Jahr. Um gut verhandeln zu können, sollten Sie den EAP-Markt bestens kennen und wissen was Sie für Ihr Geld verlangen können.

Teilweise werden auch andere Bezahlmodelle wie Fallpauschalen (pro Beratungsfall) oder Punkteabrechnung (einzelne Bestandteile einer Beratung kosten eine bestimmte Punkteanzahl und die Punkte haben jeweils einen festen Preis) verwendet. Welches das richtige Bezahlmodell für Sie ist, lässt sich nur im Einzelfall genau sagen.

 

Wie finde ich das richtige EAP für mein Unternehmen? 

 

Natürlich werden Sie die Kosten für ein EAP intern rechtfertigen müssen. Lesen Sie dazu:

 

Was nützt ein EAP?