Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung (GpB)

Seit 2013 schreibt das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) vor, dass Gefahren von der Arbeit für die psychische Gesundheit erfasst und minimiert werden müssen - die sogenannte Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung (GpB).

Richtig angewendet, wird die GpB zu viel mehr als bloß die Erfüllung einer gesetzlichen Auflage. Die GpB bietet die einmalige Chance tiefe Einblicke in die Bedingungen und die Leistungsfähigkeit Ihres Unternehmens zu bekommen. Sie zeigt auf, wo Ihr Unternehmen sich befindet und wo es sich befinden könnte, wenn die entsprechenden Maßnahmen zu Verbesserung der Gesundheit umgesetzt werden. 

Natürlich braucht es dafür mehr als nur einen standardisierten Fragebogen, den Sie alle Jubeljahre einmal durchlaufen lassen. Zieringer Consulting bietet eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, in der die Gefährdungsbeurteilung speziell für Ihr Unternehmen konzipiert, durchgeführt und ausgewertet wird. So schöpfen wir mit Ihnen das volle Potenzial aus, das in dieser Maßnahme liegt. Wir fördern die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter und den Erfolg Ihres Unternehmens. 

Sie hören lieber zu als zu lesen? Hier ist unser Podcast zur GpB.

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung (GpB)Zieringer Consulting
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Sie benötigen ein Angebot für die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung?

 
 
 
 

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4) UNSERE Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung 

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Wir helfen Ihnen Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter besser zu verstehen. Unser Anspruch ist es, mit Ihnen das volle Potenzial zu entdecken und auszuschöpfen, dass in Ihrem Unternehmen steckt.

Wir benutzen keine immer gleichen Fragebögen, sondern passen das Verfahren genau auf Ihr Unternehmen an, so dass Sie den maximalen Nutzen aus der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung ziehen. Wir machen die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung zu einem Steuerungsinstrument für Ihre Personalarbeit, Arbeitsgestaltung und Unternehmensführung.

3)      BEST PRACTICES Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung 

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BEST PRACTICE 1: Keine Einschränkungen - vertretbarer Aufwand

Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung darf die Arbeit im Unternehmen nicht beeinträchtigen und muss vom Aufwand her vertretbar sein. Aus diesem Grund befürworten wir im Regelfall das Fragebogenverfahren, da es sehr ökonomisch, einfach durchführbar, repräsentativ und aussagekräftig ist.

BEST PRACTICE 2: Gute Erklärungen - klare Handlungsempfehlungen

Viele standardmäßige Fragebogenverfahren liefern den Anwendern einen Wust an Ergebnissen in unterschiedlichen Kategorien. Diese Kategorien werden weder zueinander in Bezug gesetzt, noch ist ersichtlich was man tun kann, um sich zu verbessern.

Uns ist es wichtig, dass Sie verstehen, was die Ergebnisse bedeuten. Belastungen in bestimmten Bereichen, können ausgeglichen werden, wenn Ihr Unternehmen in anderen Bereichen besonders gut abschneidet. Das lässt sich wissenschaftlich belegen. Die gängigen Verfahren geben Ihnen darüber aber keine Auskunft und lassen Sie im Dunkeln, was sie tun können, um sich in notwendigen Bereichen zu verbessern. Wir erarbeiten klare Handlungsempfehlungen mit Ihnen.

BEST PRACTICE 3: Kontinuierliche Unterstützung

Wer eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung durchführt, will auch wissen wie sich das Unternehmen in der Folge verbessert und ob die Maßnahmen greifen. Wir unterstützen sie gezielt bei der Nachverfolgung der Maßnahmen, durch kurze Folgebefragungen in den entsprechenden Bereichen. Dadurch wird sichtbar, ob sie nachsteuern müssen oder ob die Maßnahmen gegriffen haben.

BEST PRACTICE 4: Rechtssichere Dokumentation

Zwar ist die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung viel mehr als nur die Erfüllung einer rechtlichen Pflicht. Aber dennoch ist es wichtig, dass wir die Durchführung, die Ergebnisse und die Umsetzung der Maßnahmen für Sie dokumentieren, so dass Sie bei einer Besichtigung durch die Gewerbeaufsicht glänzend dastehen. Diese Besichtigungen sollen laut dem Ende 2020 erlassenen Arbeitsschutzkontrollgesetz vermehrt durchgeführt werden.

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2) NUTZEN Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung 

Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung ist eine einmalige Chance zu erfahren, wo Sie als gesamtes Unternehmen stehen in Bezug auf die Gesundheitsförderlichkeit der Arbeitsbedingungen. Viel interessanter ist es für Unternehmen aber zu Wissen, wo Sie hinsichtlich Ihrer Leistungsfähigkeit stehen. Denn auch die Auswirkungen dieser Bedingungen auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit müssen wir messen und so ergibt sich ein Bild der Leistungsfähigkeit des gesamten Unternehmens.

Das finden unsere Kunden spannend, denn es zeigt auf welche Potenziale noch in Ihrem Unternehmen stecken. Was wäre, wenn es Ihnen gelänge, die durchschnittliche Gesundheit und Leistungsfähigkeit um nur 5% zu steigern?

5% hören sich nicht nach viel an, wenn aber jede Person im Unternehmen diese Veränderung durchmacht, ergeben sich exponentielle Veränderungen. In der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung liegt ein unglaubliches Potenzial. Dass man mit ihrer Durchführung eine rechtliche Vorschrift erfüllt, wird fast schon zur schönen Nebensache.

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1) DER ABLAUF der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung

Ziele klären:

Welche Fragen über Ihr Unternehmen haben Sie? Neben den immer zu erfassenden Aspekten um eine rechtsichere Gefährdungsbeurteilung durchzuführen, erfassen Unternehmen zum Beispiel die Arbeitszufriedenheit, sammeln Informationen über Arbeitsabläufe, ihre Führungskultur oder die Wahrnehmung der Unternehmensführung durch die Mitarbeiter.

Voraussetzungen sicherstellen:

Mitarbeitervertretung, Arbeitsmedizin, Arbeitssicherheit sollten erfahrungsgemäß neben der Personalabteilung und Geschäftsführung mit in den Prozess einbezogen werden. Das bedeutet mindestens, dass sie über die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung informiert werden, besser aber noch, dass sie Anregungen mit einbringen können. Das geschieht in der Regel in Form eines (Online-)Workshops.

Tätigkeitsgruppen definieren:

Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung muss für jede Tätigkeit im Unternehmen durchgeführt werden. Ähnliche Tätigkeiten können zu einer Gruppe zusammengefasst werden. Wir definieren diese Tätigkeitsgruppen mit Ihnen zusammen und werten später die Daten für jede Tätigkeitsgruppe separat aus.

Erhebungsweise festlegen:

Es gibt 3 verschiedene Möglichkeiten eine GpB durchzuführen: 

 

  1. Fragebogen an Mitarbeiter

  2. Beobachtung von Tätigkeiten durch Psychologen

  3. Interviews mit Personen aus verschiedenen Tätigkeitsgruppen

 

Jede Variante hat ihre Vorzüge. In der Regel ist die Variante per Fragebogen sowohl von der Anonymität als auch vom Aufwand her die sinnvollste Variante. Es gibt aber Fälle, in denen die anderen beiden Varianten ihre Vorzüge haben können.

Daten sammeln:

Die Daten werden mit der vorher festgelegten Methode erhoben.

Daten auswerten und präsentieren:

Wir werten die so erhobenen Daten aus und präsentieren Sie Ihnen und dem von Ihnen festgelegten Personenkreis. Dabei legen wir großen Wert darauf, dass die Ergebnisse leicht verständlich und handlungsweisend sind – dass Sie also wissen, was Sie jetzt basierend auf den Ergebnissen jetzt tun können.

In die Tiefe gehen:

Ergeben sich besondere Belastungen in einigen Tätigkeitsgruppen, gehen wir nach Absprache mit Ihnen in Einzel- oder Gruppengesprächen in die Tiefe, um herauszufinden, wo wirklich der Schuh drückt. Die Ergebnisse dieser Gespräche anonymisieren wir und geben Ihnen Rückmeldung zu den genauen Ergebnissen.

Beratung zu Maßnahmen:

Werden in der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen überdurchschnittliche Belastungen festgestellt, sieht das Gesetz vor, dass diese beseitigt oder Maßnahmen zur Abmilderung getroffen werden müssen. Wir beraten Sie dahingehend, was für Maßnahmen möglich sind und wie andere Unternehmen mit ähnlichen Ergebnissen umgegangen sind.

Evaluation der Maßnahmen:

Das Arbeitsschutzgesetz sieht auch vor, dass die Maßnahmen, die nach der Gefährdungsbeurteilung getroffen wurden, überprüft werden. Dafür stellen wir Ihnen einfache Möglichkeiten zur Verfügung, wie Sie die Wirksamkeit Ihrer Maßnahmen erfassen können.